Kommunalportal.NRW

Das Kommunalportal.NRW steht als übergreifendes Angebot allen Kommunalverwaltungen im Land zur Verfügung. Es soll das Leitportal für die Kommunen in NRW sein, mit dem neben OZG-Diensten auch weitere kommunale Online-Services angeboten werden können. Ziel ist es, eine gemeinsame, landesweite Portalplattform zu schaffen und allen Kommunen den Zugang zu erforderlichen Lösungen im Sinne des Onlinezugangsgesetzes zu ermöglichen.

Neben Basiskomponenten wie zum Beispiel Formularmanagement, Authentifizierungsverfahren (über das Servicekonto.NRW), Bezahldienst (über die E-Payment-Plattform Bund-Länder), Postfach und Dokumentensafe sollen auch die übertragbaren Lösungen aus den Digitalen Modellregionen NRW im Kommunalportal.NRW bereitgestellt werden. Erste OZG-Projekte, die Anfang kommenden Jahres integriert werden, sind bereits in der KDN-Datenbank »OZG NRW kommunal« öffentlich einsehbar.

Alle Anforderungen an das Kommunalportal.NRW sind im Eckpunktepapier der kommunalen Spitzenverbände NRW festgehalten, das hier abrufbar ist.

Bereitstellung des Portals durch KDN-Mitglieder

regio iT und Südwestfalen IT, die beiden Portalentwickler im KDN – Dachverband kommunaler ITDienstleister, haben gemeinsam auf Grundlage ihrer bestehenden Produkte die Architektur für das Kommunalportal.NRW entwickelt. Als offenes Leitportal ist das Kommunalportal.NRW das Ergebnis der Zusammenarbeit der IT-Dienstleister in NRW, die unter dem Dach des KDN ihren Kommunen eine gemeinsame, vernetzte IT-Infrastruktur bereitstellen und dadurch Digitalisierungsprozesse für alle öffentlichen Verwaltungen zugänglich machen und vereinfachen.

FAQ-Liste

Die Initiative ging von den kommunalen Spitzenverbände NRW aus.


Zielgruppen sind zum einen Kommunen in NRW, die kein eigenes Portal besitzen, zum anderen Kommunen mit Portalanschluss, die zentral bereitgestellten Dienste nutzen wollen.

Ziele:

  • Leitportal für Kommunen in NRW aus NRW bereitstellen
  • In der Fläche einen großen Schritt zur Umsetzung des OZG machen (Für Kommunen ohne eigenes Portal: OZG-ready werden | Für Kommunen mit eigenem Portal: Anreize zur (Mit-)nutzung schaffen)
  • Entlastung: zentraler Betrieb und arbeitsteilige Entwicklung von Diensten
  • Neben Online-Diensten auch kommunale Fachverfahren integrieren
  • Balance zwischen Standardisierung und notwendiger Variabilität
  • Nachnutzung der Kommunalportal-Lösungen in den Bestandsportalen ermöglichen

Anschluss an das Portal über ein KDN-Mitglied oder eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit einem KDN-Mitglied.


Standards sind ein wichtiger Bestandteil mit Blick auf Interoperabilität, Nachnutzung etc. Wir ermöglichen im Sinne der Community hiermit eine einheitliche Entwicklung und Anbindung von Online-Diensten für alle, die sich beteiligen wollen. Die Grundlagen wurden bereits mit den KDN-Taskforce-Standardisierung geschaffen.


Der individuelle Auftritt einer Kommune ist im ersten Schritt über die Kontaktdaten und das eigene Wappen differenziert. Eine Integration in die Bestandsportale ist zudem über eine Verlinkung möglich.


Ab Frühjahr 2021 soll das Kommunalportal.NRW als offenes, herstellerneutrales, kommunales Landesportal aktiv geschaltet werden, um die Digitalisierung der Kommunen in NRW voranzubringen.