Im Verbund der Portale

»Ein Portal aus NRW für NRW« – unter diesem Motto fungiert das Kommunalportal.NRW als landesweites Leitportal für Kommunen. Es basiert auf einer gemeinsamen, standardisierten IT-Infrastruktur, stellt digitale Dienste bereit und ist damit der Schlüssel zur Übertragbarkeit nachnutzbarer Lösungen. Auf Initiative der kommunalen Spitzenverbände NRW wurde mit der Bereitstellung vom Kommunalportal.NRW durch den KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister im März 2021 ein Meilenstein im Prozess der Verwaltungsdigitalisierung erreicht. Für den Aufbau des herstellerneutralen Portals haben sich die größten Portalanbieter in NRW, regio iT und Südwestfalen-IT, zusammengeschlossen und ihr Know-how gebündelt. 

Ziel ist, allen Kommunalverwaltungen in NRW die übertragbaren Dienste, die im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes entwickelt werden, sowie weitere digitale Verwaltungsangebote oder auch kommunale Fachverfahren zugänglich zu machen. Erste Lösungen aus kommunalen OZG-Projekten, die in das Kommunalportal.NRW integriert werden, sind bereits jetzt in unserer offenen Datenbank einsehbar. Auch die übertragbaren Lösungen aus den Digitalen Modellregionen NRW werden künftig im Kommunalportal.NRW bereitgestellt.

»Das Kommunalportal.NRW soll zu einer vollumfänglichen Gesamtlösung entwickelt werden und einen Mehrwert für alle Kommunalverwaltungen in NRW erbringen.«

Eine wichtige Voraussetzung für die Übertragbarkeit sind Standards. Alle Dienste, die auf dem Kommunalportal.NRW zur Nachnutzung zur Verfügung stehen, basieren auf den von der AG Technik landesweit vorgegebenen Standards, wodurch eine einheitliche Entwicklung und Anbindung ermöglicht wird. Auf dem Kommunalportal.NRW werden Basiskomponenten wie die Authentifizierung über das Servicekonto.NRW, der Bezahldienst ePayBL, ein Zuständigkeitsfinder sowie Anbindungen an Formularserver bereitgestellt. Über offene Schnittstellen können sich Online-Dienste daran anschließen. Eine Integration in den Portalverbund. NRW garantiert eine bessere Auffindbarkeit der Dienste in den Suchmaschinen. Trotz Standardisierung geht die Individualität nicht verloren. Sie wird über die Bestandsportale der Kommunen und ihrer IT-Dienstleister abgebildet. Die auf dem Kommunalportal.NRW bereitgestellten Dienste sind auch für die Nachnutzung auf den Bestandsportalen geeignet.

Anschluss an das Kommunalportal.NRW

Kommunen, die sich an das Kommunalportal.NRW anschließen möchten, sollten ihren IT-Dienstleister im KDN kontaktieren. Für Nachfragen steht der KDN zudem gerne zur Verfügung: kommunalportal.nrw@kdn.de

Weiteres Informationsmaterial

Wann startet das Kommunalportal?

»Ein Portal aus NRW für NRW« – unter diesem Motto ist das Kommunalportal.NRW Ende März in Betrieb gegangen.


Von wem ging die Initiative zum Aufbau des Kommunalportal.NRW aus?

Für den Aufbau des offenen, herstellerneutralen Portals haben sich die beiden größten Portalanbieter in NRW – regio iT und Südwestfalen-IT zusammengeschlossen. Es basiert auf bewährten Infrastruktur-Elementen, wie der Open Source-Software Liferay. 


Wer ist die Zielgruppe und welche Ziele werden verfolgt?

Zielgruppen sind alle Kommunalverwaltungen in Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Kommunalportal.NRW sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Bereitstellung eines Leitportals aus NRW für Kommunen in NRW
  • Nutzung einer gemeinsamen, standardisierten IT-Infrastruktur
  • Bereitstellung digitaler, übertragbarer Dienste und Verwaltungsangebote
    • Dienste aus der Umsetzung des Onlinezugangsgesetztes in NRW
    • Dienste aus den Digitalen Modellregionen NRW
  • Integration von kommunalen Fachverfahren
  • Einbindung von Basisdiensten
    • Authentifizierung über das Servicekonto.NRW
    • Elektronische Bezahlungen mit ePayBL
    • Postkorb zur Kommunikation und zum Dokumentenaustausch
    • Anbindungen an Formularserver
    • Zuständigkeitsfinder
  • Entlastung der IT-Dienstleister durch einen zentralen Betrieb und eine arbeitsteilige Entwicklung von Diensten
  • Bereitstellung von offenen Schnittstellen
  • Schaffung einer Balance zwischen Standardisierung und notwendiger Variabilität
  • Ermöglichung der Nachnutzung der Kommunalportal-Lösungen in den Bestandsportalen
  • Integration in den Portalverbund.NRW zur besseren Auffindbarkeit der Dienste in Suchmaschinen

Welches CMS wird verwendet?

Als Redaktions- und Administrationsbereich des Kommunalportal.NRW dient das Behördeninformationssystem NRW. Dort werden die standardisierten Leistungsschlüssel der Online-Dienste mit den lokalen Kontaktdaten der Kommunen verknüpft. Dies bildet die Datenquelle für die Verwaltungssuchmaschine. Durch die Integration in den Portalverbund.NRW sind die Online-Dienste im Internet besser auffindbar und auch von anderen Portalen aus aufrufbar.


Welche Bezahlverfahren sind im Kommmunalportal.NRW vorgesehen?

Das ePayment im Kommunalportal.NRW wird mit ePayBL umgesetzt.


Welche Rolle spielen Standards für das Kommunalportal.NRW?

Eine wichtige Voraussetzung für die Übertragbarkeit sind Standards. Alle Dienste auf dem Kommunalportal.NRW entsprechen den von der AG Technik landesweit vorgegebenen Standards. Basisdienste wie das Servicekonto.NRW, ePayBL, ein Zuständigkeitsfinder sowie Formularserver sind über offene Schnittstellen in dem Portal gebündelt. 

Trotz Standardisierung geht die Individualität nicht verloren. Sie wird über die Bestandsportale der Kommunen in NRW und ihrer IT-Dienstleister abgebildet, denn die auf dem Kommunalportal.NRW bereitgestellten Dienste sind für die Nachnutzung auf den Bestandsportalen geeignet. Der individuelle Auftritt einer Kommune im Kommunalportal.NRW ist außerdem über die Kontaktdaten und das eigene Wappen differenziert.


Wozu dient die Form-Solutions Extension?

Die Extension dient als „Vermittler“ zwischen Kommunalportal.NRW und Form-Solutions.

Vorteile im Überblick:

  • Einfacher Zugriff auf die verfügbaren Form-Solutions Assistenten
  • Schneller Überblick über bereits eingerichtete Form-Solutions Assistenten
  • Vorschau Modus der Form-Solutions Assistenten direkt aus der Extension heraus
  • Einfache Übernahme der Form-Solutions Assistenten in das Kommunalportal.NRW

Wie können sich Kommunen an das Kommunalportal.NRW anschließen?

Kommunen, die sich an das Kommunalportal.NRW anschließen möchten, können ihren IT-Dienstleister im KDN kontaktieren. Der KDN stellt in Kürze einen Anbindungsleitfaden auf seiner Webseite bereit und richtet eine Registrierungsmöglichkeit für kommunale Ansprechpersonen ein.


Was kostet das Kommunalportal.NRW?

Die Kosten für den Betrieb des Portals übernimmt das Land NRW bis Ende des Jahres 2022.


Städte- und Gemeinderat – Ausgabe 75 (Städte- und Gemeindebund NRW)


Kommunalportal.NRW in Betrieb | S. 31

01.06.2021, Lisa Flieger

 

Eildienst – Ausgabe 4/2021 (Städtetag NRW)


Kommunalportal.NRW stellt erste digitale Dienste zur Nachnutzung bereit | S. 11

11.05.2021, Lisa Flieger

 

Jahrbuch Deutschland Digital 2021 (Behörden Spiegel)


Kommunalportal.NRW: Kommunales Leitportal dient als Schlüssel zur Übertragbarkeit digitaler Lösungen in NRW | S. 59

09.04.2021, Lisa Flieger

Gemeinsam für eine digitale Verwaltung: Kommunale OZG-Umsetzung in Nordrhein-Westfalen | S. 60

09.04.2021, Sarah Dobrowolski


VITAKO-Fachveranstaltung

Vortrag zum Kommunalportal.NRW mit Anbindungsbeispiel

Dirk Schweikart, regio iT und Jenny Hutcap, KDN

Präsentation zum Kommunalportal.NRW | Präsentation zum AnbindungsleitfadenVideo-Mitschnitt


Das Kommunalportal.NRW im Verbund der Portale | 2021

Vorstellung der ersten Version des Kommunalportal.NRW mit Demonstration des Pilotbetriebs aus Bürger- und Sachbearbeitungssicht im Rahmen einer virtuellen Veranstaltungsreihe des KDN. © KDN


Kommunalportal.NRW – Aus Bürger- und Sachbearbeitersicht (1/5)


Serviceportal.NRW – Live-Demo zum Portal (2/5)


Basisdienste auf dem Kommunalportal.NRW (3/5)


Ausblick für Kommunen (4/5)


OZG-Dienste & Datenbank (5/5)


ÖV-Symposium | 2020

Vorstellung des Kommunalportal.NRW auf dem 21. ÖV-Symposium. © Materna / Infora