Bereits im Jahr 2016 haben die Landesregierung NRW, die kommunalen Spitzenverbände und der KDN-Dachverband den Open-Government-Pakt für NRW vereinbart, denn: Offenheit und Transparenz spielen bei der Digitalisierung der Verwaltung in Nordrhein-Westfalen eine wesentliche Rolle, um die digitale Souveränität zu festigen. Die Umsetzung des Open-Government-Pakt für NRW wird landesweit durch den Arbeitskreis Open Government realisiert. Hier beteiligt sich der KDN ebenfalls beratend an dem vom IT-Kooperationsrat gegründeten Arbeitskreis, der die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben der Landesregierung, der Kommunen und der Zivilgesellschaft des Paktes sicherstellt und dazu konkrete Lösungen ausarbeitet.

Ziele und Themen der Beratungsstelle

Bei den vielen Digitalisierungsvorhaben, welche die Verwaltungen in den nächsten Jahren zu bewältigen haben, werden besonders in den Kommunen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und –­ je nach den zur Verfügung stehenden Ressourcen – auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten vollzogen. Zielsetzung der vom Land NRW geförderten Beratungsstelle ist es, auf der kommunalen Ebene den Verwaltungen die Möglichkeit zu geben, in den Erfahrungsaustausch gehen zu können und die Koordinierung entsprechender Treffen und Aufgaben zu ermöglichen.

Neben dem Austausch für Kommunen koordiniert die Beratungsstelle Open Government und Open Data auch die entsprechenden Arbeitskreise des KDN, in welchen sich die IT-Dienstleister der Kommunen über Best-Practices verständigen können.

Sehr gerne stehen wir für Ihre Fragen und Unterstützungsanfragen zur Verfügung.


Die kommunale Beratungsstelle Open Government im KDN unterstützt die Kommunen in Nordrhein-Westfalen beim Einsatz des Bürgerbeteiligungsportals Beteiligung NRW. Das Portal wird von Open.NRW für alle Behörden und Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen seit Anfang 2022 kostenfrei bereitgestellt und bietet eine ansprechende Beteiligungsplattform für Bürgerinnen und Bürger. Kommunen profitieren von der stetig ansteigenden Akzeptanz und einer Lösung nach dem Einer für Alle-Prinzip. Dabei nimmt die Beratungsstelle auch eine Vermittlungsfunktion zwischen den Portalentwicklern und den Kommunen wahr: Die Anforderungen und Verbesserungsvorschläge der Kommunen werden stetig in die Weiterentwicklung des Portals eingebracht.

Ergänzend zu den Angeboten von Open.NRW zum Portal Beteiligung NRW bietet die kommunale Beratungsstelle folgende Unterstützungsangebote für Kommunen, die das Portal einsetzen oder einsetzen möchten. Dabei wird die Beratungsstelle von der E-Government Abteilung der kdvz Rhein-Erft-Rur unterstützt.

  • Informationen und Beratung zu den Einsatzmöglichkeiten des Portals
  • Ticket-Support
  • Monatliche Anwendertreffen
  • Unterstützung für OZG-Dienste auf dem Beteiligungsportal
  • Vertiefende Workshops oder Webinare zu einzelnen Beteiligungsformaten

Sehr gerne stehen wir für Ihre Fragen und Unterstützungsanfragen zur Verfügung.


Offene Daten der Verwaltungen sollen ohne Einschränkung zu jedem Zweck von jedermann weiterverarbeitet werden dürfen. Dabei wird den offenen Verwaltungsdaten ein immenser volkswirtschaftlicher Wert beigemessen! Die Handlungsgrundlage dafür bieten Informationsfreiheitsgesetz, Datennutzungsgesetz und die E-Government-Gesetze der Bundesländer, wie etwa §§ 16 und 16a des E-Government-Gesetzes Nordrhein-Westfalen.

Damit offene Verwaltungsdaten sowie Daten der Unternehmen der Daseinsvorsorge auch an zentraler Stelle gefunden werden können, widmet sich NRW mit dem Metadatenkatalog Open.NRW der validierten und zentralen Auffindbarkeit der Datensätze. Darüber hinaus bietet Open.NRW auch denjenigen Verwaltungen, welche keine eigenen Open Data-Server bereitstellen können, die Möglichkeit, auf Open.NRW ihre Daten direkt einzustellen sowie Metadaten standardkonform einzupflegen.

Die Beratungsstelle Open Data im KDN hat die Aufgabe, die kommunale Ebene bei ihrer Entwicklung zu mehr Offenheit und Transparenz in NRW zu unterstützen und möchte besonders auch Open Data-Einsteigern bei ihren Herausforderungen zur Seite stehen. Eine fachliche Begleitung leistet hier der Arbeitskreis Open Data im KDN, welcher mit seinen Erfahrungen und Best-Practices den Einsteigern eine Orientierung geben kann.

Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Open-Data Praktiker*innen können bei Open.NRW eine Reihe von wertvollen Leitfäden und Materialien finden, welche die Verwaltungen bei Ihren Aufgaben praktisch einsetzen können. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert und bietet auch für Kommunen entsprechende Hilfestellungen. Dabei steht Ihnen die Beratungsstelle Open Government im KDN beim Einsatz dieser Informationen, für Ihre Fragen, zur Verfügung.

Mit fortschreitender Digitalisierung in den Verwaltungen wird es zukünftig möglich sein, weitere, bisher unerschlossene Datendomänen verfügbar zu machen. Größere Städte und Verbünde von Kommunen bauen dafür schon ihre internen Dateninfrastrukturen aus. Stichworte hier sind unter anderen Smart City, Dashboards sowie Urbane Datenplattformen, welche idealerweise die Daten auch intern oder abteilungsübergreifend integrieren. Besonders der Bereich der offenen Geo-Daten, mit den dort schon etablierten Geo-Dateninfrastrukturen, dient den offenen Verwaltungsdaten als Vorbild. Daher ist Open Data auch ein wichtiges Thema in unseren Arbeitskreisen „Smart City“ sowie „Geoinformationssysteme“ im KDN. Die Beratungsstelle Open Data im KDN koordiniert dabei den Wissenstransfer zwischen den IT-Dienstleistern in den verschiedenen Arbeitskreisen.

Möchten Sie in Ihrer Verwaltung mit Open Data beginnen? Oder interessieren sich für die Erfahrungen aus anderen Kommunen oder aus unseren Arbeitskreisen? Sehr gerne stehen wir Ihnen unter open@kdn.de für Ihre Anfragen zur Verfügung!


In der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes kann Open Source in Kombination mit offenen Standards dazu beitragen, entwickelte Online-Lösungen nachzunutzen. Auch kommunale Anwendungsfälle werden als Praxisbeispiele angeführt. So etwa die Open-Source-Software DKAN, die vom Amt für Informationsverarbeitung der Stadt Köln betrieben und für das städtische Open-Data-Portal genutzt wird. Die Software wird Kommunen in NRW über den KDN zur Verfügung gestellt und ist über die ProVitako auch im gesamten Bundesgebiet nutzbar. Ein Anwenderkreis fördert regelmäßig den interkommunalen Austausch. 

Der KDN engagiert sich seit Herbst 2020 außerdem auch in der Bundesinitiative »Ein Ort für öffentlichen Code«, deren Ziel es ist, die Rahmenbedingungen sowohl für die Bereitstellung als auch für die Nutzung von Open Source zu verbessern sowie das öffentliche Bewusstsein dafür zu stärken.

Sehr gerne stehen wir für Ihre Fragen und Unterstützungsanfragen zur Verfügung.


Mehr erfahren

Sie möchten mehr über Open Government- und Open Data-Themen erfahren? Wir beraten Sie gerne!

Ihr Ansprechpartner für Open Government / Open Data

Costa Stucken
E-Mail: costa.stucken@kdn.de
Tel.: 02241 23919-814


Die Beratungsstelle Open Government / Open Data bietet neben der Unterstützung für Kommunen auch die Koordination der IT-Dienstleister der Kommunen zum Austausch über Best-Practices in den entsprechenden Arbeitskreisen an. Kommunale IT-Dienstleister können sich bei Interesse an die folgenden Ansprechpartner wenden:

AK Open Data / Open Government: Ansprechpartner und Koordinator Costa Stucken

AK Geoinformationssysteme: Ansprechpartner und Koordinator Costa Stucken

AK Smart City: Ansprechpartnerin und Koordinatorin Mona Grosnick


KDN und Open.NRW setzen sich für Datensouveränität in den Verwaltungen ein

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Open Government als Schlüssel zu digitaler Souveränität

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Open Source in Kommunen: Ein Baustein für mehr Digitale Souveränität

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Tätigkeitsbericht 2022

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Starke Partner für Open Government und Digitale Souveränität