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Regionalverband Ruhr (RVR) wird Mitglied im KDN

Regionalverband Ruhr (RVR) wird Mitglied im KDN

Das Ruhrgebiet ist bereits mit einigen Städten im KDN vertreten. Seit dem offiziellen Beschluss am 20. März 2026 steht nun fest: Auch der Regionalverband Ruhr ist künftig Teil unseres Dachverbands. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Mitglied und sagen Herzlich willkommen!

Weshalb sich der RVR zur Mitgliedschaft im KDN entschieden hat, wie sich der Verband einbringen möchte und wo aus dessen sich die dringendsten Herausforderungen liegen – das hat David Arndt – Referatsleitung Digitalisierung, Organisation und IT beim RVR -­ uns im Interview berichtet.

1. Was genau leistet der RVR?

Im Zentrum des gesetzlichen Auftrags des RVR steht das Wohl des Ruhrgebiets – als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger.

Im Referat Digitalisierung, Organisation und IT fördern wir interkommunale Zusammenarbeit in der Digitalisierung der Verwaltung. Sei es im Bereich von SmartRegion, mit der Vernetzungsplattform RuDi (RuhrDigital), als Initiator des Netzwerks CONNECTED.RUHR oder mit unserem OpenData Portal für die Region, mit knapp 3.000 Datensätzen – Tendenz steigend.

2. Weshalb hat sich der RVR für den Beitritt zum KDN entschieden?

Digitalisierung spielt bei der Verwaltungsmodernisierung eine zentrale Rolle. Um die Prozesse möglichst effizient voranzutreiben, braucht es starke regionale Kooperationen.

3. Wie möchte sich der RVR künftig in die Arbeit des KDN einbringen?

Der Regionalverband Ruhr ist bereits in den Bereichen Planung, Umwelt und Geodaten ein starker regionaler Player im Ruhrgebiet. Als erfahrener Netzwerker bringt der RVR innovative Projekte an den Start und hat immer die gesamte Region im Blick. So können wir die Fachexpertise unterschiedlicher Akteure zusammenbringen und Innovationen vorantreiben.

4. Was sind aus Ihrer Sicht die drei dringendsten Themen bei der Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung in NRW?

Die weltpolitische Lage, immer neue Krisen und die knappen finanziellen Ressourcen der Kommunen stellen die Kommunen vor große Herausforderungen. Stärker als je zuvor sind neue Ideen gefragt, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Hier können digital souveräne Lösungen, die interkommunal vorangetrieben werden, einen großen Beitrag leisten. Der KDN mit seinen Partnern und kommunalen Rechenzentren spielt dabei eine zentrale Rolle.

5. Bitte vervollständigen Sie diesen Satz: „Die größte Stärke der kommunalen IT in NRW…“

…sind die starken und engagierten Partner, die zusammen die Digitalisierung vorantreiben.

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